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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Cornelia Krebs Wolfgang Pucher

Freitag, 13. August 2010

CORNELIA KREBS
ORF

Ein Buch von, mit und für

PFARRER
WOLFGANG PUCHER
Rebell der Nächstenliebe

Im Anschluss an die Lesung Diskussion mit Cornelia Krebs und Pfarrer Wolfgang Pucher.

Sonntag, 22. August 2010, 19:00 Uhr
OEDMÜHLE IN KASTEN 31,
4893 ZELL AM MOOS/TIEFGRABEN
Eintritt: Spende für Pfarrer Puchers Sozialarbeit

PFARRER WOLFGANG PUCHER: geb. 1939 in Hausmannstätten bei Graz, Besuch des Bischöflichen Knabenseminars und des Priesterseminars in Graz, 1963 Priesterweihe, anschließend Kaplan und Religionslehrer in Graz. 1969 – 73 Internatsleiter an der Österreichischen Schule des St. Georgs Kollegs in Istanbul: Dort lebte er mit Muslimen zusammen und das lehrte ihn, eine multi-kulturelle Gesellschaft zu achten und zu respektieren; in diesem Völkergemisch von Türken, Griechen, Armeniern, Arabern und Europäern wurde ihm bewusst, dass in dieser Vielfältigkeit der Kulturen, Sprachen und Religionen ein großer Wert liegt. Seit 1973 Pfarrer von St. Vinzenz in Graz, in dieser Zeit Betreuung zahlreicher Armenprojekte.

Pfarrer Puchers Engagement für die Ärmsten der Armen ist längst legendär. Ob VinziDorf, VinziBus, VinziRast, VinziMarkt oder VinziShop – er hat eine soziale Marke kreiert, die auch über die Grenzen Österreichs hinaus wirkt.

„Es gibt Leute, die mein Handeln nicht nachvollziehen können […] Ich fühle mich zu denen gesandt, die verloren sind. […] Ich will aus dem sicheren Schiff aussteigen, mich in ein Schinakel setzen und mich den Wellen und Stürmen des Lebens aussetzen. […] Ich werde für alle Menschen da sein – aber in erster Linie für diejenigen, die mich am meisten brauchen.“

CORNELIA KREBS: geb. 1969 in Vöcklabruck, Volks- und Mittelschule in Graz, 1988/89 Regieassistenz im ORF Steiermark, anschließend 3 Monate Arbeit in einem israelischen Kibbutz. 1989 Aufnahmeprüfung an der Wiener Filmakademie, bis 1991 Regie- und Produktionsstudium. Herbst 1991 Kamera-Assistenz für den spanischen Fernsehsender TVE während des Krieges in Kroatien. 1992 – 93 Journalistenkolleg der Salzburger Medienakademie, gleichzeitig Fernsehcutterin im ORF Landesstudio Wien. 1994: Nachrichten-redaktion Aktueller Dienst / Ö1. 1994 – 96 Redaktion Innenpolitik / Ö1. Seit 1997 Redakteurin der ORF-Sendereihe Journal Panorama und seit 1998 auch der Europa Journal Redaktion in Ö1.

Diverse Lehraufträge: Medienakademie Salzburg, Uni Innsbruck, Film-akademie Wien u.a.

Für ihre Arbeit wurde sie mit zahlreichen Preisen bedacht:
Claus-Gatterer-Preis 1998, Radio-Preis der Internationalen Journalisten-Föderation für Toleranz 2000, „Spitze Feder“ 2000, Prälat-Leopold-Ungar-Preis 2006, Hilfswerk-Preis (2. Platz) 2009.

Bücher: „Wolfgang Pucher – Rebell der Nächstenliebe“ (Styria, März 2008),
“August Schmölzer – Tor zum Herzen“ (Styria, November 2009),
“Ute Bock – Die Geschichte einer Flüchtlingshelferin“ (Molden, Sept. 2010)

„manseerisch gredt“ Dialekt im Mondseeland

Mittwoch, 07. Juli 2010

JOSEF LEITNER
vlgo Heslbauern Sepp

Musikalische Umrahmung:
Herbert Draschwandtner, Harmonika

Donnerstag, 15. Juli 2010, 19:30 Uhr
OEDMÜHLE IN  KASTEN 31,
4893 ZELL AM MOOS/TIEFGRABEN
Eintritt frei

JOSEF LEITNER:    geb. 1941, also noch in „stromloser, alter Zeit“ am Heslbauernhof in Innerschwand Nr. 86. Lebt heute als ÖBB-Pensionist und unverbesserlicher „Kulturaktivist“ in Wolfsegg – Kohlgrube, aber immer noch in inniger Beziehung zum Mondseeland.

Für ihn war seit seiner Kindheit das Zuhören, Beobachten und Fragenstellen ein wesentlicher Lebensinhalt, ergänzt durch ein konsequentes Aufbewahren der Erinnerungen, sowohl gedanklich als auch schriftlich.

Josef Leitner: „Lange Zeit schien der Dialekt als Ausdrucksform, als Kommunikationsform, aber auch als Identifikationsform niemanden mehr zu interessieren. […] Aber vielleicht gibt es noch Menschen, die diese alten Wort- und Ausdrucksformen des Mondseelandes nicht ganz dem Vergessen preisgegeben wissen wollen. […] Ich habe aber nur Wörter aufgeschrieben, die man heute kaum bis gar nicht mehr hört. […] Seit meiner Kindheit und Jugend habe ich immer schon großes Interesse an den Ausdrucksweisen und Dialekten der Menschen im Raum Hausruckviertel, Innviertel, sowie dem Flachgau und dem Rupertiwinkel gehabt, und habe dabei festgestellt, dass im Raum des Mondseelandes, umschlossen von den alten Klostergrenzen, ganz eigene Wörter und Lautungsformen vorzufinden sind. […] Sogar im geschlossenen Dialektraum des Mondseelandes sind oft noch kleine Unterschiede zu bemerken, zum Beispiel zwischen Oberwang, Zell am Moos und dem Markt Mondsee. …“

Hinschauen, Hinhören und Hinterfragen zählen zu seinen großen Unarten. Aus dieser Konsequenz entstanden bisher zwei Arbeiten:
2009  Erinnerungen aus Kinder- und Jugendtagen erlebt im Mondseeland. (Besinnliches, Heiteres, aber auch Interessantes.), ca. 100 S.
2010  Wia ma enta im Manseelond mitanond gredt hot, oiso „manseerisch gredt“. (Ein Wörterbuch der alten im Mondseer Raum gebrauchten Umgangssprache, also des „manseerischen Dialekts“, ca. 60 S.

„…Ringgebunden und im A4-Format legt Leitner seine engagierte, umfassende Arbeit auf, die weit über das Wörterbuch im klassischen Sinn hinausgeht. Zwar weist die alphabetische Gliederung auf ein Nachschlagewerk hin, aber schon die Beschreibung der Wörter allein lässt beim Leser den Wunsch wach werden, ein bisschen einzutauchen in die Welt, aus der diese Wörter stammen. So lässt sich die Lektüre des Wörterbuches auch gut mit Besuchen in Schulen oder bei kulturellen Abenden verbinden, in deren Rahmen der Heslbauern Sepp Geschichten aus eigenem Erleben im „Manseer Dialekt“ vorträgt und damit ein Stück Heimatkunde lebendig macht.“
Norbert Blaichinger, OÖ Nachrichten

BIRGIT MÜLLER-WIELAND

Sonntag, 27. Juni 2010

W O H I N   A U C H   I M M E R

Musikalische Umrahmung durch zwei ausgezeichnete Schüler der LMS Mondsee
(mehrfache Preisträger des Prima la Musica-Wettbewerbes)

Donnerstag, 1. Juli 2010, 19.30 Uhr
OEDMÜHLE IN KASTEN 31
4893 ZELL AM MOOS/TIEFGRABEN
Eintritt: Erwachsene € 8, Jugend € 4

BIRGIT MÜLLER-WIELAND
Geb. 1962 in Schwanenstadt/OÖ, aufgewachsen in Seewalchen a. A. und Bad Aussee, Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg, Studienaufenthalt in Rostock und an der Humboldtuniversität in Ostberlin. Tätigkeit als Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und Kulturmanagerin.
1989-98 Vorstandsmitglied der Internationalen Peter-Weiss-Gesellschaft, 1990-93 Geschäftsführerin des Dachverbandes Salzburger Kulturstätten, freie Mitarbeiterin bei „Der Standard“ und „Die Presse“; Organisatorin internationaler Literatursymposien,
bis 1995 Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche, Redaktionsmitglied des „kunstfehler“, Vorstandsmitglied der Arge Kulturgelände Nonntal,
1996-2007 freie Schriftstellerin in Berlin, lebt und arbeitet dzt. in München.
Verheiratet mit dem Komponisten und Dirigenten Jan Müller-Wieland.
Schreibt Prosa, Lyrik, Libretti, Hörspiele, Anthologien, Essays, Rezensionen,…
Werke (Auswahl):
„Die Farbensucherin“ (Prosa), Haymon Verlag Innsbruck 1997, „Ruhig Blut“ (Gedichte), Haymon Verlag 2002, „Das neapolitanische Bett“ (Roman), Wagenbach Verlag Berlin 2005, „Wohin auch immer“ (Erzählungen), Haymon Verlag Innsbruck 2009
Hörspiele: „Erinnerungen, Verwunderungen, Wege. Berlin mit den Augen einer Österreicherin“, SFB 1996, „Die Farben der Stadt“, SFB 1997, „Das neopolitanische Bett“, NDR, 2001, Kinderhörspiele (RBB, NDR, WDR): „Claras Ausflüge ins Wunderbare, 1998, „Lorena und der Baumgeist“, 1999, „Rosa und die Schulgespenster“, 2001, „Ilia und ihr Traumhund Menscher“, 2003, „Felix, Veronika und die Milchbanditen“, 2004
Preise und Auszeichnungen (Auswahl):
Rauriser Förderungspreis 1996, Harder Literaturpreis 2000, Würth-Literaturpreis 2001, Reinhard-Priessnitz-Preis 2002,
Zahlreiche Stipendien: 1992/94: Arbeitsstipendien der Salzburger Landesregierung, 1995-97 Talentförderungsprämie des Landes OÖ, 1996 Arbeitsstipendium des Kunstministerium, 1998-2001 Arbeitsstipendien des Österreichischen Bundeskanzleramtes, 2002 Adalbert Stifter-Stipendium des Landes OÖ sowie Arbeitstipendium des Berliner Senats,
2007 Aufenthaltsstipendium in der Villa Stonborough-Wittgenstein, Gmunden, 2007/08 Österr. Staatsstipendium, 2009/10 Österr. Arbeitsstipendium

„WOHIN AUCH IMMER“ (Erzählungen, Haymon Verlag Innsbruck, 2009):
„Alle verlangen nach dicken Romanen (…). Dabei gibt es kurze und kurzweilige Erzählungen, die eine ganze Romanwelt auf wenigen Seiten konzentrieren. (…) Die elf Geschichten handeln von Liebe, also von der Sehnsucht, der Enttäuschung, von den Riten des Verbergens, den Techniken des Verrats, aber auch vom niemals preiszugebenden Anspruch auf Glück. Die Autorin erzählt behutsam und mit verhaltener Expressivität. Birgit Müller-Wieland ist keine der bekanntesten, aber eine der besten Autorinnen ihrer Generation.“
Karl-Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung, 4.März 2010

ANNE KECKEIS, geb. 1994, Cello
(Unterricht bei Elisabeth Berschl, Abschlussprüfung in der LMS Mondsee „Audit of Art“ mit Auszeichnung, seit kurzem in der Vorbereitungsklasse für Cello am Mozarteum Salzburg bei Prof. Heidi Litschauer)
DAVID KENDLER, geb. 1993, Marimba
(seit dem 8. Lebensjahr Schlagwerkunterricht bei Martin Grubinger, derzeit Vorbereitungsklasse für Schlagwerk am Mozarteum Salzburg bei Martin Grubinger)